Shrek 4 – Für immer Shrek (Kritik)

12. Juni 2010

Filmplakat Für immer Shrek

Handlung: Shreks Leben hat sich inzwischen ziemlich verändert. Er lebt nicht mehr einsam und abgeschieden im Wald, sondern hat Fiona als Ehefrau, drei putzige Oger-Babys mit ihr und sein Freund Esel kommt mit seiner eigenen Familie regelmäßig zu Besuch, womit die einst so ruhige Behausung erst recht aus allen Nähten platzt. Zunächst fühlt sich Shrek wohl in seiner Rolle, doch schneller als ihm lieb ist, stellt sich Unzufriedenheit ein. Die Tage ziehen nur so dahin und die Pflichten als Vater, Ehemann und Freund erdrücken den grünen Oger immer mehr. Als die ganze Bagage dann auch noch in das Königreich Weit Weit Weg reist um am Hof von Fionas Eltern den ersten Geburtstag der drei Oger-Babys zu feiern, platzt Shrek endgültig der Kragen. Kindergeburtstag und er als umjubelter Mittelpunkt, der das Königreich vor dem Bösen gerettet hat – das hält Shrek nicht aus und begegnet in seiner Unzufriedenheit ausgerechnet dem hinterhältigen Rumpelstilzchen. Der hat es nämlich schon lange auf die Herrschaft in Weit Weit Weg abgesehen, doch bisher sind seine fiesen Pläne durchkreuzt worden. Im genervten Oger sieht er nun seine große Chance gekommen und überredet ihn zu einem Pakt. Shrek erhält einen Tag als alleinstehender, gefürchteter Oger und das Rumpelstilzchen erhält im Gegenzug irgendeinen beliebigen Tag aus Shreks Leben. Der willigt ein und sieht sich kurze Zeit später ins Paradies zurück versetzt, zumindest für seine Begriffe. Endlich kann er wieder tun und lassen was er will und hat keine Pflichten mehr. Doch dann entdeckt er Zeichnungen von seiner Fiona im Wald mit der Aufschrift „Wanted“. Ihm wird schlagartig klar, dass etwas schief gelaufen ist bei seinem Pakt und so macht er sich auf die Suche nach seinem alten Leben. Doch das ist gar nicht so einfach wie gehofft.

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Drachenzähmen leicht gemacht (Kritik)

22. März 2010

Filmplakat "Drachenzähmen leicht gemacht"

Handlung: Hicks ist ein waschechter Wikinger – nur leider sieht man ihm das nicht an, denn er ist klein, schmächtig und daher auch nicht gerade als Kämpfer geeignet. Dabei gibt es im kleinen Wikingerdorf Berg eine Menge zu kämpfen: Immer wieder tauchen Drachen am Himmel auf, klauen Vieh und setzen die Behausungen in Schutt und Asche. Hicks wünscht sich nichts sehnlicher als mitten im Geschehen dabei zu sein und gegen die Feuerspeier vorzugehen. Doch sein Vater – der bullige Wikingeranführer Hau zu – macht sich viel zu viele Sorgen um seinen Sohn und lässt ihn lieber eine Ausbildung beim Schmid machen. Denn eines ist Hicks: Geschickt mit den Händen und ein kluger Bastler. Mit einer selbst gebauten Waffe will er einen der gefürchteten „Nachtschatten“ fangen und damit beweisen wie gut er sich zum Drachenkämpfer eignet. Es gelingt ihm tatsächlich einen der geheimnisvollen schwarzen Drachen zu erwischen, doch er bringt es einfach nicht übers Herz das Tier auch zu töten. Stattdessen beobachtet er den Drachen und stellt fest, dass er verletzt ist und nicht mehr fliegen kann. Er hilft ihm mit einer eigenen Konstruktion dabei, sich wieder in die Lüfte erheben zu können und so fassen Hicks und der Nachtschatten langsam vertrauen zueinander. Doch zeitgleich schickt der Vater den kleinen Wikinger in das Trainingslager für Drachenkämpfer. Dort kann Hicks mit kleinen Tricks, die er sich vom Umgang mit dem Nachtschatten abgeguckt hat, seine Gegner besänftigen. Doch schließlich wartet die Abschlussprüfung auf ihn und bei der muss er vor dem versammelten Dorf einen ausgewachsenen Drachen töten.

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Küss den Frosch (Kritik)

31. Dezember 2009

Handlung: Tiana ist jung, hübsch und warmherzig – aber eines ist sie nicht: eine Prinzessin. Ihre beste Freundin Charlotte ist zwar auch keine, aber lebt zumindest so. Während der reiche Vater Big Daddy ihr jeden Wunsch von den Augen abliest, muss Tiara hart arbeiten um ihren bescheidenen Verhältnissen zu entkommen. Sie schuftet Tag und Nacht und spart dabei jeden Cent um den Traum des verstorbenen Vaters zu verwirklichen: Ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Charlotte strebt nach ganz anderen Dingen: Ein waschechter Prinz kommt in die Stadt und sie wünscht sich nichts mehr, als ihn zu heiraten. Tatsächlich besucht der stattliche Prinz Naveen eine Party auf dem Anwesen von Charlottes Vater und scheint angetan. Keiner ahnt dass der echte Prinz kurz vorher einem hinterlistigen Vodoomeister aufgesessen ist und in einen Frosch verwandelt wurde. Erlösen kann ich nur der Kuss einer Prinzessin. Also setzt er alles daran seine menschliche Gestalt wieder zu erlangen. So sitzt er nun vor der überraschten Tiana, die er aufgrund eines Kostüms für die Prinzessin hält. Da er ihr anbietet, ihren sehnlichsten Wunsch zu erfüllen, überwindet sie sich zu einem Kuss und muss zu ihrem Entsetzen feststellen, dass sie dadurch selbst in einen Frosch verwandelt wurde. Nun stehen zwei tollpatschige Frösche vor der Herausforderung ihres Lebens – den Zauber brechen und wieder zu Menschen werden…

Kritik: Zwischen Animationen und computergenerierten Helden hat sich Disney Pictures, pünktlich zum diesjährigen Weihnachtsfest, auf seine Wurzeln zurückbesonnen: Den traditionellen Trickfilm, wenn auch nicht mehr im Stil von Schneewittchen und Cinderella, sondern mit eingestreuten, eindrucksvollen Effekten. Pate steht die Geschichte vom Froschkönig, aber mit vielen Abwandlungen und neuen Elementen. Dabei bleibt die Geschichte überschaubar für Kinder, fächert sich gleichzeitig aber auch komplexer für Erwachsene auf. Fast schon einen Tick zu stark präsentiert sich die Moral der Geschichte. Es geht darum sich selbst zu erforschen, erwachsen zu werden, sein Glück zu finden und sich dabei nicht von unwichtigen Dingen täuschen zu lassen. Gleichzeitig wird illustriert dass Faulheit in Probleme führt und sich harte Arbeit auszahlt. Fast etwas viel des Guten, aber Disney bleibt sich eben treu wenn es darum geht, dass die Filme auch pädagogisch wertvoll sein sollen.

„Küss den Frosch“ ist gleichzeitig sehr unterhaltsam und zeigt einen schönen Humor – wieder sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Der Schauplatz New Orleans und die Abwesenheit einer waschechten Prinzessin bringen modernen Charme in die Handlung. Altbewährte Mittel sind die helfenden Gefährten, die den eigentlichen Helden mit Witz und kleinen Eigenheiten zur Seite stehen. In diesem Fall sind das ein Alligator, das gerne ein Mensch sein will um mit den „Großen des Jazz“ musizieren zu können und ein lispelndes Glühwürmchen, das glaubt in einem Morgenstern die Liebe seines Lebens gefunden zu haben. An Ideen fehlt es den Filmemacher bei Disney also eindeutig nicht. Auch ein böser Gegenspieler, der böse Dr. Facilier, darf nicht fehlen, die Helden sind auf der anderen Seite nicht so vollkommen und immer gut wie in den klassischen Märchengeschichten. Der Prinz und auch Tiana müssen noch einiges lernen bevor sie in ihrem Leben wirklich glücklich und zufrieden werden können. Dass dies dann auch wirklich klappt, ist im wahren Leben nicht so sicher wie hier, aber das ist nun mal die märchenhafte Magie der Disneyfilme. Das alles wird gespickt mit Gesangs- und Tanzeinlagen in denen auch ein paar der bereits erwähnten Animationen und Effekte eingestreut werden.
Mit dieser neuen Produktion wurde ein modernes Märchen geschaffen, das ein altes Erfolgsrezept mit zeitgemäßen Elementen mixt um eine bezaubernde Geschichte zu schaffen. Für Groß und Klein eine wunderbare Gelegenheit sich für etwa 90 Minuten in den Kinosessel zu kuscheln und in eine andere Welt entführen zu lassen.

Küss den Frosch läuft bereits seit dem 10.Dezember in den deutschen Kinos.

5 von 6 Sternen *****

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