Allen Halloween-Partys und Motto-Veranstaltungen zum trotz hatte ich vorwiegend ein klassisches Couchpotato-Wochenende. Wohl gemerkt heißt das bei mir nicht von morgens bis abends vor der Flimmerkiste liegen – sondern nur zeitweise. „Big Bang Theorie“, „Scrubs“ und „Die Simpsons“ wollte ich nämlich nicht verpassen. Halloween-Specials durften da natürlich auch nicht fehlen. Abgesehen davon bekam ich aber nichts von dem Geister- und Gruselfest mit. Am Samstagabend lief Stefan Raab beim abendfüllenden Format „Schlag den Raab“ wieder zur Hochform auf. Der Kandidat – ein belesener Professor – war zwar um Längen sympathischer als Hans-Martin vom letzten Mal, aber eine echte Chance schien er leider nicht zu haben. Nur 20 Punkte holte er im TV-Duell und musste den Traum von 500.000 € kurz vor 1 Uhr nachts aufgeben. Irgendwie tat mir das richtig leid und mit dem Gefühl ging ich kurz darauf auch zu Bett.
Am Sonntag sah ich ein zweites Mal den rührenden Film Hachiko (Filmkritik dazu folgt bald hier). Verströmte ich beim ersten Mal schon eine Menge Tränen, reichte mir diesmal schon der Ausblick auf den weiteren Filmverlauf, um mir bereits zu Beginn der Vorführung nasse Augen zu verursachen. Gegen Ende stapelten sich die verbrauchten Taschentücher (zu meiner Verteidigung: ich habe auch noch Schnupfen der das Ganze begünstigte) und ich wunderte mich schon, dass meine Tränendrüsen noch was hergaben. Auf die geschwollenen Augen am nächsten Tag freute ich mich schon außerordentlich. Arg gebeutelt und mit gesenktem Haupt (ich sehe mit verheulten Augen echt grauenhaft aus!) machte ich mich auf den Heimweg. Dank Regengüssen wurde an dem Abend noch mehr nass als nur meine Augen. Da fiel es vielleicht nicht mehr ganz so auf. So bleiben mir heute von meinem Wochenende nachhallende sentimentale Gefühle und geschwollene Augen. ;o)
Verfasst von cap82 









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