Film | New in Town (Kritik)

25. November 2009

Handlung: Lucy Hill ist eine Karriere-Frau: In einem großen Unternehmen in Miami befindet sie sich als einzige Frau unter den Männern auf der Karriereleiter nach oben. Im Gegenzug lebt sie als Single allein in einem großen, luxuriösen Haus am Strand. Ihre Ungebundenheit ist dann auch Schuld daran, dass sie von einer auf die andere Minute nach Minnesota abkommandiert wird, um dort die ortsansässige Fabrik umzustrukturieren und Arbeitsplätze abzubauen. Halb so wild, denkt sich die zielstrebige Lucy, immerhin winkt nach getaner Arbeit eine Beförderung. Doch erstmal hat der Stadtmensch in Stöckelschuhen und Designerkostüm mit der Kälte und den Gepflogenheiten im verschneiten Örtchen New Ulm zu kämpfen. Während sie von einigen Bewohnern direkt herzlich aufgenommen wird, erntet sie von den Fabrikmitarbeitern nur Spott und Missgunst. Immerhin können die sich denken, warum Lucy hier ist. Doch im Laufe der Zeit gewöhnt sich die Stadtgöre an die Harmonie im ländlichen Minnesota, außerdem verguckt sie sich in Ted, den Gewerkschaftsvertreter. Mit dem hatte sie zwar alles andere als einen guten Start, aber mit der Zeit kommen sich die Beiden immer näher. Bei all dem gerät Lucys Job immer mehr in den Hintergrund, bis sie sich ihrer Aufgabe doch stellen muss.

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