22. März 2010

Handlung: Hicks ist ein waschechter Wikinger – nur leider sieht man ihm das nicht an, denn er ist klein, schmächtig und daher auch nicht gerade als Kämpfer geeignet. Dabei gibt es im kleinen Wikingerdorf Berg eine Menge zu kämpfen: Immer wieder tauchen Drachen am Himmel auf, klauen Vieh und setzen die Behausungen in Schutt und Asche. Hicks wünscht sich nichts sehnlicher als mitten im Geschehen dabei zu sein und gegen die Feuerspeier vorzugehen. Doch sein Vater – der bullige Wikingeranführer Hau zu – macht sich viel zu viele Sorgen um seinen Sohn und lässt ihn lieber eine Ausbildung beim Schmid machen. Denn eines ist Hicks: Geschickt mit den Händen und ein kluger Bastler. Mit einer selbst gebauten Waffe will er einen der gefürchteten „Nachtschatten“ fangen und damit beweisen wie gut er sich zum Drachenkämpfer eignet. Es gelingt ihm tatsächlich einen der geheimnisvollen schwarzen Drachen zu erwischen, doch er bringt es einfach nicht übers Herz das Tier auch zu töten. Stattdessen beobachtet er den Drachen und stellt fest, dass er verletzt ist und nicht mehr fliegen kann. Er hilft ihm mit einer eigenen Konstruktion dabei, sich wieder in die Lüfte erheben zu können und so fassen Hicks und der Nachtschatten langsam vertrauen zueinander. Doch zeitgleich schickt der Vater den kleinen Wikinger in das Trainingslager für Drachenkämpfer. Dort kann Hicks mit kleinen Tricks, die er sich vom Umgang mit dem Nachtschatten abgeguckt hat, seine Gegner besänftigen. Doch schließlich wartet die Abschlussprüfung auf ihn und bei der muss er vor dem versammelten Dorf einen ausgewachsenen Drachen töten.
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Verfasst von cap82
22. Januar 2010

Handlung: Indem sie eine Einbrecherbande überführten, gelangte die Jugendbande Vorstadtkrokodile zu erstem Ruhm und einer Menge Anerkennung seitens der Erwachsenen. Inzwischen gehören Hannes und Kai fest zum Team und machen sich nun mit ihrer neuen Clique daran, ein neues Hauptquartier zu finden. Etwas cooles und ausgefallenes soll es für die Krokodile schon sein und daher sind sie Feuer und Flamme als sie eine alte Mine entdecken. Trotz einstürzender Hängebrücke und explodierendem Dynamit ist für die Bande klar: Das ist unser neues Versteck. Doch die Freude darüber wehrt nicht lange, denn die Firma in der die Eltern von Olli und Maria arbeiten, kämpft mit herben Rückschlägen. Immer wieder gehen die teuren Maschinen kaputt, Geld für neue fehlt. Als sie erneut lahm liegen steht es fest: Das Unternehmen ist pleite, die Eltern sitzen auf der Straße und das Haus in dem sie wohnen müssen sie ebenfalls schnellstens räumen, da es im Besitz der Firma ist. Die Vorstadtkrokodile wissen gar nicht wie ihnen geschieht, würde ein Wegziehen der Geschwister gleichzeitig das Aus für die Bande bedeuten. Doch sie wären nicht die Vorstadtkrokodile, wenn sie nicht einen Plan hätten: Am letzten Abend, an dem die Maschinen in der Fabrik noch liefen, haben sie zufällig ein paar zwielichtige Gestalten beobachtet. In der örtlichen Disko wollen sie diese aufspüren und herausfinden ob an der ganzen Geschichte nicht doch etwas faul ist. Aber wie kommen 14 und 15-jährige am Türsteher vorbei? Da kann nur Kais ältere und selbstbewusste Cousine Jenny helfen und so gelingt es den Krokodilen einem Komplott auf die Spur zu kommen.
Kritik: Fast jeder hat schon einmal etwas von den Vorstadtkrokodilen gehört, schon allein deshalb weil es in einer Reihe von Schulen zur Pflichtlektüre für den Deutschunterricht erklärt wurde. Während sich der erste Teil der kinotauglichen Verfilmung noch auf die Romanvorlage von Max von der Grün stützen könnte und somit automatisch eine Story parat hatte, ist die Fortsetzung lediglich „von den Figuren des Romans inspiriert“ wie es im Abspann heißt. Im Klartext: Die Filmmacher mussten sich diesmal selbst etwas ausdenken, was Kinder und Jugendliche unterhält und einen gewissen Moralcharakter hat, wenn auch nur ganz unterschwellig. Ob die Handlung von „Vorstadtkrokodile 2“ sonderlich originell ist, sei dahin gestellt, aber ein Maß an Unterhaltsamkeit bringt dieser abenteuerliche Jugendfilm schon mit sich. Die Figuren wurden von der Welt des Romanautors (immerhin aus dem Jahre 1976) in die Gegenwart geholt und so geht es nicht ohne coole (fast schon zu erwachsene) Sprüche, den heißersehnten ersten Diskobesuch und erste Annäherungsversuche an das weibliche Geschlecht. Jorgo ist hier der Ausländer, der sich für sein späteres Leben vor allem eins wünscht: Arbeitslos zu sein. Ob solche Klischeeerfüllung etwas in einem Jugendfilm zu suchen hat, ist fraglich. Aber vielleicht hatten die Filmemacher Angst, dass die anspruchsvollen Teenies von heute einen Film dröge finden, wenn sie nicht sich, ihre Freunde oder immerhin den blöden Außenseiter darin wieder finden können. Aber vielleicht kann man den jungen Erwachsenen heutzutage schon etwas mehr zutrauen.
Die raffinierte Kombinationsgabe einer geheim agierenden Jugendbande lässt im Film allerdings auf sich warten, denn besonders ausgeklügelt ist der Plot des Streifens nicht. Auch hier hätte man den Jugendlichen wohl etwas mehr zutrauen dürfen. Teilweise werden sie (im Film und folglich auch in der Realität) auf wenige Attribute reduziert: Immer scharf auf das andere Geschlecht und in allen Lebenslagen möglichst cool und frech sein. Immerhin wird auch noch ein bisschen Moral im Geschehen platziert, und zwar die elementare Bedeutung von echter Freundschaft, die dann eben doch auch mal über Coolness hinausgeht. Die Vorstadtkrokodile bestehen nämlich vorwiegend nicht aus coolen, beliebten Jungs sondern aus denen, die auf dem Schulhof gehänselt werden würden. Doch in der Gruppe zeigen sie Stärke. So ist doch nicht alles von Max von der Grüns Vorlage und Grundgedanke verloren gegangen.
3 von 6 Sternen 


Vorstadtkrokodile 2 läuft seit dem 21. Januar in den deutschen Kinos.
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Verfasst von cap82
31. Dezember 2009

Handlung: Tiana ist jung, hübsch und warmherzig – aber eines ist sie nicht: eine Prinzessin. Ihre beste Freundin Charlotte ist zwar auch keine, aber lebt zumindest so. Während der reiche Vater Big Daddy ihr jeden Wunsch von den Augen abliest, muss Tiara hart arbeiten um ihren bescheidenen Verhältnissen zu entkommen. Sie schuftet Tag und Nacht und spart dabei jeden Cent um den Traum des verstorbenen Vaters zu verwirklichen: Ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Charlotte strebt nach ganz anderen Dingen: Ein waschechter Prinz kommt in die Stadt und sie wünscht sich nichts mehr, als ihn zu heiraten. Tatsächlich besucht der stattliche Prinz Naveen eine Party auf dem Anwesen von Charlottes Vater und scheint angetan. Keiner ahnt dass der echte Prinz kurz vorher einem hinterlistigen Vodoomeister aufgesessen ist und in einen Frosch verwandelt wurde. Erlösen kann ich nur der Kuss einer Prinzessin. Also setzt er alles daran seine menschliche Gestalt wieder zu erlangen. So sitzt er nun vor der überraschten Tiana, die er aufgrund eines Kostüms für die Prinzessin hält. Da er ihr anbietet, ihren sehnlichsten Wunsch zu erfüllen, überwindet sie sich zu einem Kuss und muss zu ihrem Entsetzen feststellen, dass sie dadurch selbst in einen Frosch verwandelt wurde. Nun stehen zwei tollpatschige Frösche vor der Herausforderung ihres Lebens – den Zauber brechen und wieder zu Menschen werden…
Kritik: Zwischen Animationen und computergenerierten Helden hat sich Disney Pictures, pünktlich zum diesjährigen Weihnachtsfest, auf seine Wurzeln zurückbesonnen: Den traditionellen Trickfilm, wenn auch nicht mehr im Stil von Schneewittchen und Cinderella, sondern mit eingestreuten, eindrucksvollen Effekten. Pate steht die Geschichte vom Froschkönig, aber mit vielen Abwandlungen und neuen Elementen. Dabei bleibt die Geschichte überschaubar für Kinder, fächert sich gleichzeitig aber auch komplexer für Erwachsene auf. Fast schon einen Tick zu stark präsentiert sich die Moral der Geschichte. Es geht darum sich selbst zu erforschen, erwachsen zu werden, sein Glück zu finden und sich dabei nicht von unwichtigen Dingen täuschen zu lassen. Gleichzeitig wird illustriert dass Faulheit in Probleme führt und sich harte Arbeit auszahlt. Fast etwas viel des Guten, aber Disney bleibt sich eben treu wenn es darum geht, dass die Filme auch pädagogisch wertvoll sein sollen.
„Küss den Frosch“ ist gleichzeitig sehr unterhaltsam und zeigt einen schönen Humor – wieder sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Der Schauplatz New Orleans und die Abwesenheit einer waschechten Prinzessin bringen modernen Charme in die Handlung. Altbewährte Mittel sind die helfenden Gefährten, die den eigentlichen Helden mit Witz und kleinen Eigenheiten zur Seite stehen. In diesem Fall sind das ein Alligator, das gerne ein Mensch sein will um mit den „Großen des Jazz“ musizieren zu können und ein lispelndes Glühwürmchen, das glaubt in einem Morgenstern die Liebe seines Lebens gefunden zu haben. An Ideen fehlt es den Filmemacher bei Disney also eindeutig nicht. Auch ein böser Gegenspieler, der böse Dr. Facilier, darf nicht fehlen, die Helden sind auf der anderen Seite nicht so vollkommen und immer gut wie in den klassischen Märchengeschichten. Der Prinz und auch Tiana müssen noch einiges lernen bevor sie in ihrem Leben wirklich glücklich und zufrieden werden können. Dass dies dann auch wirklich klappt, ist im wahren Leben nicht so sicher wie hier, aber das ist nun mal die märchenhafte Magie der Disneyfilme. Das alles wird gespickt mit Gesangs- und Tanzeinlagen in denen auch ein paar der bereits erwähnten Animationen und Effekte eingestreut werden.
Mit dieser neuen Produktion wurde ein modernes Märchen geschaffen, das ein altes Erfolgsrezept mit zeitgemäßen Elementen mixt um eine bezaubernde Geschichte zu schaffen. Für Groß und Klein eine wunderbare Gelegenheit sich für etwa 90 Minuten in den Kinosessel zu kuscheln und in eine andere Welt entführen zu lassen.
Küss den Frosch läuft bereits seit dem 10.Dezember in den deutschen Kinos.
5 von 6 Sternen 




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