Shark Night 3D (Kritik)

4. Dezember 2011

Filmposter Shark Night 3D

Handlung: Eine Truppe junger, hübscher und gut gelaunter Leute macht sich auf den Weg an einen einsamen Ort. Was sie wollen: Party machen und eine lockere Zeit ohne Sorgen verbringen. Doch was sie erwartet, ist der blanke Horror. Diese Beschreibung der Grundhandlung passt zu einer ganzen Menge von Filmen. Der, um den es sich hier dreht, heißt „Shark Night 3D“ und erfreut die Zuschauer, wie der Titel schon verrät, mit 3D-Technik.

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72 Stunden – The next three days (Kritik)

23. Januar 2011

Filmposter 72 Stunden

Handlung: John Brannon führt das perfekte Leben: Er hat einen sicheren Job als Universitätsprofessor, eine hübsche Frau und mit ihr zusammen einen süßen Sohn. Alles läuft gut, bis eines Morgens die Polizei das Haus stürmt und Johns Frau Lara verhaftet. Der Vorwurf lautet Mord an ihrer Chefin. Die Beweislast ist erdrückend: Sie trägt Blut des Opfers am Mantel, ihre Fingerabdrücke sind an der Mordwaffe – einem Feuerlöscher – und kurz vor der Tat hatte sie einen Streit mit ihrer Arbeitgeberin. Lara wird wegen Mord zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und ihrem Mann bleibt nichts anderes übrig als weiterhin Tag für Tag die Akten über den Fall zu wälzen und darin etwas zu finden, was seine Frau entlastet. Doch die ersten Jahre vergehen, ohne dass sich etwas ergibt. Schließlich steht fest, dass an dem Urteil nichts zu rütteln ist und auch ein Prozess auf höhere Ebene keine Aussichten auf Erfolg hätte. Für Lara bricht eine Welt zusammen als sie davon erfährt, kurz darauf versucht sie sich sogar das Leben zu nehmen. John, der unerschütterlich an die Unschuld seiner Frau glaubt, wird klar, dass es so nicht weitergehen kann. Heimlich schmiedet er einen verzweifelten Plan, um sein glückliches Leben mit Frau und Sohn zurück zu bekommen.

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Die Eleganz der Madame Michel (Kritik)

12. Mai 2010

Filmplakat "Die Eleganz der Madame Michel"

Handlung: Madame Michel ist Concierge in einem Wohnhaus voller Gutverdiener. Sie erfüllt alle Klischees einer Hausdame: Eigenbrödlerisch, kratzbürstig und ein bisschen wie eine alte Jungfer. Daher wird sie von den Mietern der geräumigen Wohnungen auch kaum wahrgenommen. Gleichzeitig scheut Madame Michel aber auch den näheren Kontakt zu den wohlhabenden Bewohnern, da sie glaubt nichts mit ihnen gemein zu haben. Bei der 11-jährigen Paloma wirkt es auf den ersten Blick auch genauso. Das hochbegabte Mädchen nervt ihre Familie mit besserwisserischen Kommentaren und ständigem Filmen mit der alten Videokamera des Vaters. Das eigensinnige Mädchen hat klammheimlich beschlossen ihrem jungen Leben zum nächsten Geburtstag ein Ende zu setzen. In dieser Situation zieht ein neuer Mieter in eine frei gewordene Wohnung ein: Kakuro Ozu, der mit seiner freundlichen und offenen Art schnell Zugang findet, sowohl zu Paloma als auch zu Madame Michel. Er erkennt hinter ihrer Fassade eine belesene und intelligente Frau, die sich seit dem Krebstod ihres Mannes lieber zurückgezogen hat. Die Beiden treffen sich und nähern sich langsam einander an – und die Concierge entwickelt eine ganz neue Freude am Leben.

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Unsere Ozeane (Kritik)

11. März 2010

Filmplakat "Unsere Ozeane"

Springende Delfine, jagende Haie, sich sonnende Robben und wandernde Krebse: Die französischen Naturfilmer Jacques Perrin und Jacques Cluzaud präsentieren faszinierende Bilder aus den Meeren und von den Küsten & Stränden unserer Erde. Aus einmaligen Perspektiven (beispielsweise unmittelbar unter einem Rochen hindurch) und mit völlig neuen Einblicken in eine unterschätzte und größtenteils unbekannte Welt. Trotz der Schönheit und Friedlichkeit der Bilder schwimmt ein kritischer Unterton mit. Denn Umweltverschmutzung und Klimawandel bedrohen die Artenvielfalt der Unterwasserwelt. Trotz beeindruckender Aufnahmen bleibt der Aussagegehalt allerdings auf der Strecke. Vielleicht wollten die Filmemacher den mahnenden Zeigefinger nicht zu sehr erheben um die Menschen vordergründig wegen der schönen Aufnahmen ins Kino zu locken und nicht mit zuviel Moralgehalt abzuschrecken, aber dennoch empfand ich die eingestreute Kritik als zu knapp. Gerade weil das Leben in den Meerestiefen so geheimnisvoll, fremd und unbekannt ist, wären außerdem mehr Beschreibungen und Erläuterungen des Gesehenen von Vorteil gewesen. Auch unter dem Aspekt, dass Eltern mit ihren Kindern den Film ohne Altersbeschränkung besuchen, hätten mehr Erklärungen der Bilderwelt mehr Gewinn erbracht. So entwickelt sich „Unsere Ozeane“ an vielen Stellen in Richtung Belanglosigkeit und könnte auch eine Dokumentation sein, die im Fernsehprogramm läuft – obwohl sie dafür schon wieder zu wenig informativ ist. Die Sequenzen in denen der Großvater dem Enkel beeindruckte Dinge zeigt, auf Probleme hinweist oder Lebensweisheiten mitgibt, wirken dagegen schon wieder zu philosophisch und pathetisch um sich gut in den Film einzufügen. Trotz dieser Haken bleiben dem Zuschauer tolle Aufnahmen vom Meer und deren Bewohner, die von den beiden Filmemachern über vier Jahre hinweg gesammelt wurden. Das Händchen für besondere Details und noch nie gesehene Aspekte haben die Macher in jedem Fall, aber wer sich Informationen und eine Begleitung durch das Geschehen wünscht, wird enttäuscht. Man ist gezwungen alleine durch den Film zu „gehen“ und es liegt im persönlichen Ermessen welchen Schluss man daraus zieht. Manchen mag das reichen weil es durch die tollen Aufnahmen wettgemacht wird, aber manche werden sich etwas verloren fühlen und dem Film so nicht genug abgewinnen können. Ich gehöre zu letztere Kategorie.

Der Film läuft seit dem 25. Februar in den deutschen Lichtspielhäusern.

3 von 6 Sternen ***

weitere Filmkritiken


Alice im Wunderland (Kritik)

4. März 2010

Alice im Wunderland Poster

Handlung: Viele Jahre sind vergangen, seit Alice als Kind in den Kaninchenbau gefallen ist und damit ins Wunderland gelangte. Inzwischen ist sie eine hübsche, 19-Jährige Frau, die sich an die einstigen Erlebnisse nicht mehr erinnern kann. Nur ihr verträumtes Wesen und ihre fantasievollen Einfälle sind ihr geblieben. Kaum im heiratsfähigen Alter hat ihre Mutter schon große Pläne mit ihr: Ein wohlhabender Lord hat sein Interesse an Alice bekundet, das Fest zu dem sie und ihre Mutter nun fahren soll bereits die Verlobungsparty sein. Vor den längst eingeweihten versammelten Gästen erhält die überraschte Alice einen Heiratsantrag und weiß nicht wie ihr geschieht, zumal der Lord Hamish alles andere als ihr Typ ist. Eingeschüchtert flüchtet die junge Frau und folgt verzweifelt dem weißen Hasen im Anzug, der ihr schon zuvor aufgefallen ist. Wie bereits als kleines Kind, fällt Alice in den Kaninchenbau und landet nach dem richtigen Schrumpfen mitten im bunten, fantasievollen Wunderland. Sie trifft auf wundersame Bewohner, wie Dideldum, Dideldei und die Grinsekatze. Doch sie alle bezweifeln, dass diese Alice die Richtige ist. Immerhin kann sie sich überhaupt nicht mehr erinnern schon einmal da gewesen zu sein. Nur der verrückte Hutmacher zweifelt keine Sekunde die Alice von damals vor sich zu haben. Er will ihr helfen in den Palast der roten Königin zu gelangen, denn Alice hat eine Aufgabe im Wunderland: Die grausame rote Königin stürzen und der gutherzigen weißen Königin zu neuer Macht verhelfen.

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Männer, die auf Ziegen starren (Kritik)

3. März 2010

Filmposter Männer, die auf Ziegen starren

Handlung: Bob Wilton ist Journalist bei der Tageszeitung in einem kleinen Provinznest. Die wahren Herausforderungen fehlen dabei zwar, aber dennoch ist er glücklich mit seinem Leben. Das liegt vor allem an seiner attraktiven und über alles geliebten Frau. Da erträgt er sogar die Arbeit an den miesesten Storys wie die über einen Mann, der behauptet in einer Sonderheit der US-Army gearbeitet zu haben, in der paranormale Fähigkeiten genutzt wurden. Doch Bobs Leben ändert sich schlagartig, als seine Frau sich von ihm trennt, um mit dem älteren und einarmigen Chefredakteur des Tagesblattes zusammenzukommen. Nachdem Bob eine Zeit lang in Selbstmitleid zerfließt, reist er in den Libanon wo der Krieg tobt. Trotz länger werdendem Aufenthalt fehlt ihm eine gute Story, die ihn endlich mitten ins Getümmel – in den Irak – bringt. Doch dann begegnet er in seinem Hotel Lyn Cassady – bei dem Namen schrillen sofort Bobs Alarmglocken. Der Mann mit den angeblich paranormalen Fähigkeiten den er interviewte, hatte ihm von einem Lyn Cassady als besten Mann in der Sondereinheit erzählt. Bob wittert seine Chance auf eine große Story und heftet sich an Lyns Fersen. Auf der Reise durch die Wüste erfährt der Journalist immer mehr von der sogenannten First Earth Battalion und gerät selbst in ein rasantes Abenteuer.

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