Die eiserne Lady (Kritik + Trailer)

1. März 2012

Filmposter Die eiserne Lady

Handlung: Eine alte, zerbrechlich wirkende Frau steht an der Supermarkt-Kasse und kauft ein Päckchen Milch. Sie scheint eine normale Rentnerin zu sein, die sich über die gestiegenen Milchpreise wundert, doch vor einiger Zeit war sie eine der bekanntesten Frauen Großbritanniens: Margaret Thatcher war von 1979 bis 1990 Premierministerin des Vereinigten Königreichs, die erste Frau überhaupt in diesem hohen Amt. Inzwischen leidet sie an Demenz und bildet sich ein, immer noch mit ihrem bereits verstorbenen Ehemann zusammen zu leben. Während sie endlich Schritt für Schritt von ihm Abschied nimmt, kommen ihr immer wieder Erinnerung an früher. Angefangen von der Jugend, als sie ihrem Vater bei glühenden Reden als Bürgermeister zuhörte und ihr politisches Interesse entdeckte, bishin zu ihrer Karriere an die politische Spitze.

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The Artist (Kritik + Trailer)

28. Februar 2012

Filmposter The Artist

Handlung: 1927: George ist ein gefeierter Stummfilmstar, das Publikum liegt ihm zu Füßen. Als er die Jungschauspielerin Peppy kennenlernt, ist er hingerissen von ihr. Er hilft ihr, eine kleine Rolle in seinem aktuellen Film zu bekommen – für sie ist das der Beginn einer steilen Karriere. Bei ihm hingegen sieht es düster aus: Die Erfindung des Tonfilms macht George zu schaffen, denn er will sich dieser Erneuerung nicht anschließen. Er verliert seinen Produzenten und geht pleite, als sein selbst finanzierter Film floppt. Als ihn dann auch noch seine Frau verlässt, scheint der Abstieg des einstigen Stars unabänderlich.

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In einer besseren Welt (Kritik)

23. März 2011

In einer besseren Welt Poster

Handlung: Elias hat es nicht leicht. An seiner Schule wird er wegen seiner Zähne beschimpft und verprügelt. Seine Eltern stecken in einer schweren Krise und leben derzeit getrennt. Sein Vater Anton arbeitet außerdem als Arzt in Afrika. Dort erlebt dieser eine eigene Welt voller Nöte, Ängste und Gewalt. Als er einen gefürchteten, brutalen Bandenchef behandeln soll, steht er vor einer großen Herausforderung. Unterdessen gerät sein Sohn Elias in Probleme: Christian, mit dem er sich angefreundet hat, verprügelt einen unliebsamen Mitschüler. Obwohl sie sich im Recht fühlen, müssen sie sich für die Tat verantworten, halten aber zusammen und werden immer dickere Freunde.

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Avatar – Aufbruch nach Pandora (Kritik)

1. März 2010

Filmplakat Avatar - Aufbruch nach Pandora

Handlung: Der Ex-Marine Jake Sully ist nach einer schweren Verletzung von der Hüfte abwärts gelähmt und muss seine erfolgreiche Laufbahn beenden. Doch dann bietet sich ihm eine einmalige Chance: Sein Zwillingsbruder, der seit Jahren als Wissenschaftler an einem großen Projekt mitarbeitete, stirbt bei einem Überfall. Da Jake und er die gleiche DNA haben, wird er gebeten den Platz des Verstorbenen in dem Projekt einzunehmen. Er schlüpft in die Rolle eines Avatar, der aus der DNA seines Bruders und der eines Na´vi hergestellt wurde. Na´vis sind die Ureinwohner des Planeten Pandora, zu dem die große Crew reist, um diese Wesen zu erforschen. In der Gestalt eines großen, schlaksigen Na´vis erlebt Jake fasziniert die bunte Welt auf dem sonderbaren Planeten. Endlich kann er wieder gehen und erforscht voller Tatendrang die imposante Natur, in deren Schoß die Na´vis friedlich leben. Doch schon beim ersten längeren Forschungsausflug in die dschungelhafte Landschaft, gerät Jakes Avatar in Gefahr und muss die Nacht alleine dort verbringen. Schließlich trifft er auf die selbstbewusste Neytiri, die ihn zu den Anführern der Bewohner Pandoras bringt. Sie entscheiden Jake nicht zu töten, sondern ihn die Gebräuche und Fähigkeiten der Na´vis zu lehren. Ausgerechnet Neytiri wird damit betraut und verbringt von nun die meiste Zeit mit ihm. Jake findet immer mehr Gefallen am Leben als Einwohner Pandoras, doch auch als Teil des Forschungsteams hat er seine Pflichten zu erfüllen. Außerdem gibt es auch noch ganz andere Pläne mit dem reichhaltigen Pandora, denn dort gibt es ein ungewöhnlich hohes Vorkommen einer sehr wertvollen Substanz.

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And the Oscar goes to…

19. Februar 2010

Die begehrten Oscarstatuen

Jedes Jahr werden sie von vielen Filmfans mit Spannung erwartet: Die Oscarverleihung. Am 07.März ist es zum sage und schreibe 82. Mal soweit, dann flaniert die erste Riege der Hollywoodstars wieder über den roten Teppich um danach im Kodak Theater in Los Angeles Platz zu nehmen.

Was glaubt ihr wer gewinnt?

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Hier die Nominierungen in den wichtigsten Kategorien:

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Up in the Air (Kritik)

2. Februar 2010

Handlung: Seine Angestellten zu feuern ist keine leichte Sache. Für manche Chefetagen ist das eine so unangenehme Sache, dass sie lieber eine Firma damit beauftragen, die Kündigungen auf schonende und sachliche Weise vorzunehmen. Ryan Bingham ist der fähigste Mitarbeiter einer solchen Firma, er kündigt den armen Mitarbeitern gekonnt und professionell, egal wie sie reagieren. Außerdem liebt er die ständigen Flüge in allerlei Städte der USA um die Kündigungen persönlich vorzunehmen, da zu Hause sowieso niemand auf ihn wartet. Sein kleines Appartement enthält für seine kurzen Aufenthalte nur das Allernötigste und er ist richtig froh, wenn er wieder im nächsten Flieger sitzt um seine Arbeit zu machen und fleißig Flugmeilen zu sammeln. Bei all dem hat der alternde Ryan eine sehr klare Vorstellung von seinem künftigen Leben: Niemals heiraten, niemals Kinder kriegen und auch die Liebe wird überschätzt. Er hält sogar Vorträge darüber, dass persönliche Bindungen nur störender Ballast sind. Doch nach und nach bringen ihn ein paar Begegnungen ins Wanken, was seine nüchterne Sichtweise betrifft. Zunächst lernt er die Geschäftsfrau Alex kennen, mit der er sofort auf einer Wellenlänge liegt. Sie haben offensichtlich das gleiche Leben, die gleichen Interessen und lassen sich auf eine lockere Affäre miteinander ein. Doch schon kurz darauf droht Ryans gewohntes Leben zwischen Flieger und Hotelaufenthalt zu enden, denn in seiner Firma gibt es eine neue Mitarbeiterin namens Natalie, die ein neues Konzept vorstellt: Kündigungen via Webcam, das würde Kosten sparen und alle Mitarbeiter künftig an den Schreibtisch fesseln. Lange Flüge und Reisen wären dann nicht mehr nötig. Ryan kocht vor Wut und das wird auch nicht besser, als Natalie ihn bei seinen nächsten Reisen begleiten soll um den Arbeitsablauf der Firma besser kennen zu lernen. Ist es tatsächlich bald aus mit dem angenehmen Leben, das keiner Sesshaftigkeit bedarf? Oder kommt Ryan eines Tages doch noch zu der Einsicht, dass das Leben ohne persönliche Bindungen und Jemanden an seiner Seite ganz schön trostlos und einsam sein kann?

Kritik: Ein smarter und cooler George Clooney, dessen überzeugte Einzelgänger-Haltung langsam ins Wanken gerät. Das klingt nach einer guten Grundidee mit männlichem Publikumsmagnet für eine flotte und unterhaltsame Komödie. Das trifft auf „Up in the Air“ zwar auch zu, aber diese Wirkung ist wohlgemerkt ziemlich kurzweilig. Zunächst stehen die systematischen Kündigungen im Fokus der Handlung. Dabei wird die Ironie deutlich, dass trotz der schwersten Wirtschaftskrise immer noch ein paar Gewinner übrig bleiben. In diesem Fall eine Firma, die Mitarbeitern diverser Unternehmen beibringt, dass sie ihren Job verlieren. Somit erlebt der Zuschauer die allgegenwärtige Wirtschaftskrise aus einem neuen Blickwinkel. Und zwar aus dem einer Person, die davon noch profitiert und ein Leben mit Bonuspunkten und Kreditkarten genießen kann. Doch dann spielen zwischenmenschliche Beziehungen eine immer größere Rolle und irgendwann befindet sich die aalglatte Hautfigur Ryan, mit der fragwürdigen Meinung ein Leben allein würde Erfüllung bringen, auf der Hochzeit seiner kleinen Schwester. Das passt insgesamt einfach nicht zusammen und lässt ein rundes, abgestimmtes Filmerlebnis vermissen. Wahrscheinlich sollte die Veränderung der Einstellung des Hauptcharakters geschickt dargestellt werden, indem er sich vom grauen Arbeitsalltag immer mehr entfernt, aber herausgekommen ist eher ein Mix aus Gesellschaftssatire und seichter Liebeskomödie, der einen gemeinsamen Nenner vermissen lässt. Das Grundthema ist wohl die Liebe und die Freundschaft, das was den Menschen stark und glücklich macht – gegen Ende werden die Fäden dieses Films auch wieder ein bisschen zusammengeführt. Dennoch fehlt es „Up in the Air“ ein bisschen an Pfiff und originellem Humor um im Gedächtnis zu bleiben. Neben einigen guten Einfällen, zum Beispiel den aneinander gereihten Szenen der gekündigten Mitarbeiter und ihren Reaktionen oder der Fotopappe des künftigen Brautpaares das an verschiedenen Plätzen der Welt geknipst werden soll, gibt es auch einige dröge Sequenzen. Die Botschaft des Filmes, dass geliebte Menschen eben kein Ballast sondern vielmehr eine Bereicherung für das Leben sind, ist dann trotz aller Satire, Überspitzung und Themenmischmasch eine sehr simple Botschaft. Was Protagonist Ryan erst innerhalb von 109 Filmminuten lernen muss, war dem Zuschauer von vorneherein klar. Mit einem Aha-Effekt braucht man bei diesem Film also wirklich nicht zu rechnen. Von der heute bekannt gegebenen Oscarnominierung für den „Besten Film“ sollte man sich an dieser Stelle nicht zu sehr blenden lassen, denn dazu fehlt es dem Streifen definitiv an Einfalls- und Überzeugungskraft.

Fazit: Ein Film zwischen Romanze, Komödie und Gesellschaftskritik, der aber leider keine gelungene Mischung daraus entwirft, sondern einen ungeordneten Mix. Da rettet auch ein selbstbewusster, aber auf völlig falschen Faden wandelnder George Clooney nicht viel. Ein paar schöne Ideen retten die Handlung zu einer netten Unterhaltung für einen Kinoabend, aber im Gedächtnis bleibt dieser bemühte und doch mit einer so simplen Botschaft versehene Streifen leider nicht.

Der Film startet am 04.Februar 2010 in den deutschen Kinos.

3 von 6 Sternen ***

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