Im Brühler Lach- und Spaßland

Gestern ging es mal wieder auf ins Phantasialand Brühl. Als Stammgast kenne ich mich zwar schon gut dort aus, aber dennoch erlebt man ja bei jedem Besuch etwas anderes. Die Black Mamba stellte am Morgen den sanften Einstieg dar, dicht gefolgt von der Colorado Adventure. Beim Ausstieg begann eine Dame neben mir schon zu würgen und ich dachte nur: „Oh nein, wenn die kotzt, dann muss ich auch kotzen…“ Wer weiß was das für eine Kettenreaktion ausgelöst hätte. Aber alles ging gut.

In einem ziemlich leeren Park wechselten meine Begleitung und ich schließlich zwischen schnellen Fahrgeschäften, entspannenden Fahrten und kleinen Kaffeepausen. Im besonders leeren Mystery Castle kamen uns sogar Leute wieder entgegen, von denen uns ein Mann mitteilte, dass es irgendwo nicht weitergeht. „Die haben wohl zu“. Irritiert schauten wir uns das Ganze lieber selbst an und stellten fest, dass nichts „zu“ war, sondern nur sehr leer. Den Weg in den letzten Warteraum mußte man lediglich selbst finden und für Phantasialand-Unkundige vielleicht ein bißchen viel verlangt.

Im Gegensatz zum Besuch im letzten Jahr, hatten alle Attraktion geöffnet – manchmal nutzt der Park leere Tage ja für diverse Wartungsarbeiten. Die BMX-Stuntshow war lustig und laut wie eh und je und die Gondelbahn ruckelig aber voll Nostalgie wie gewohnt. Nur dass 2 Männer versuchten am Ausstieg einzusteigen, und einer von ihnen dabei fast durch den bereits wieder anfahrenden Wagen verletzt worden wäre, war neu. Nach dem ersten mißglückten Einstiegsversuch, probierte er es einfach nochmal und wurde wieder fast von der Gondel gerissen. Manche sind im Schilderdschungel des Parkes wohl überfordert -oder die Herren konnten es nur einfach nicht erwarten im Schlund des Drachen zu verschwinden…

Die anstrengende Fahrt auf Wakobato brachte mir höllischen Muskelkater in den Armen und eine schmerzhafte Blase am Finger. Da war Lachen und Spaß haben kurze Zeit vergessen. Doch die Abkühlung im Sprühwasser brachte etwas Linderung. Im Wuze Town mussten wir merkwürdigerweise ziemlich lange auf die Fahrt mit der Achterbahn warten. Daher reichte uns eine Fahrt schon aus. Die dunke Achterbahn „Temple of the Night Hawk“ war dann wieder mehr Nostalgie als Nervenkitzel.

Zum Abschluß betrachteten wir noch die neue Show Drakarium – die wir tatsächlich noch nicht kannten. Leider brüllte uns ein Holländer beständig ins Ohr, der seinem weiter vorne stehenden Sprössling gerne erklären wollte, was da vor ihm ablief. „Wie die Pokemon“, wiederholte er beständig als die Figuren sich aufstellten. Alles in Allem wieder ein sehr gelungener Tag – der durch all die Kleinigkeiten so war wie kein Anderer.

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