Das Michael-Jackson-Phänomen

Über 5 Monate ist der Tod des King of Pop inzwischen her, die Medien haben das Thema ausgeschlachtete solange es ging. Inzwischen hat sich der Hype um den Verstorbenen gelegt, zurzeit gewinnt das Ereignis lediglich in den großen Jahresrückblicken noch einmal an Bedeutung. Aber insgesamt hat sich das öffentliche Interesse gelegt. Nun liegt es an jedem selbst was er aus dieser Begebenheit macht und ich muss gestehen, dass mich der Tod dieses Menschen, den ich persönlich nicht kannte, inzwischen fast noch mehr beschäftigt als zur Zeit des großen Medienrummels. Es ist wirklich ein Phänomen, eines das ich mir selbst nicht so recht erklären kann und das andere für lächerlich erachten.

Wenn ein Star stirbt dann bedauert man das vielleicht, weil man diesen ganz gerne gesehen hat. Also Sänger, als Schauspieler oder in welcher Rolle auch immer. Aber das legt sich, denn es beeinflusst den Alltag eigentlich nicht. Auch der Tod von Michael Jackson war für mich ein Schock, aber ich dachte eben das legt sich. So ganz hat das nicht hingehauen. Warum? Vielleicht weil ich mit diesem talentierten Sänger meine Kindheit verbinde. Weil ich daran denke wie ich die alten Kassetten meines Vaters ständig bei mir hörte und im Zuge der Entwicklung auch seine CDs konsumierte. Weil ich mich erinnere wie oft diese Musik mich begleitet hat. Weil ich daran denke wie ich damals den Film „Moonwalk“ im Fernsehen sah und ihn großartig fand. Weil ich mich erinnere wie ich Michael Jackson lange Zeit „süß“ fand. Nach und nach hat sich dieser Mensch verändert und schließlich tat er mir vor allem leid. Durch seinen Tod erlebten seine Lieder ein Revival bei mir und ich musste „This is it“ einfach im Kino sehen. Erklären kann ich das alles auch nicht so recht, aber für mich ist der Tod des King of Pop eine emotionale Sache, die mir zwar nicht das Leben schwer macht aber mir in ruhigen Momenten immer mal wieder die Tränen in die Augen treibt. Ich nehme es so hin und schwelge in Erinnerungen. Das ist es wohl: Das Michael-Jackson-Phänomen.

2 Antworten zu Das Michael-Jackson-Phänomen

  1. Hanna sagt:

    Michael Jackson war nicht nur ein Künstler, sondern eine besondere Persönlichkeit mit einem großen Herzen. Es hat alles gegeben, was er hatte. Er hatte Träume und ganz viel Liebe für die Welt. Klar, er war auch nur ein Mensch, der Fehler hatte und Eigenheiten. Aber er hat immer sein bestes gegeben. Auch, wenn es nicht alle zu schätzen wussten. Er ist mein Vorbild. Ich möchte ein Herz wie seines bekommen und der Welt die Liebe schenken, die sie so dringend benötigt.

  2. five sagt:

    …geht mir auch so…ich wein zwar nich mehr drum, aber ich denk in stillen momenten an eine person, die ich nich kannte, die mich nich kannte, und die trotzdem maßgeblich meine kindheit begleitete…
    mir ging da echt was verloren…und der tod dieses menschen – oft wird vergessen, dass er genau das war, ein mensch – hat mich getroffen

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