Film | Der Zoowärter (Kritik)

Filmposter Der Zoowärter

Handlung: Griffin ist mit Leib und Seele Zoowärter. Er versteht sich gut mit seinen Kollegen, hat ein Händchen für die Verpflegung der Tiere und entdeckt in jedem Arbeitstag neue Herausforderungen. Doch dann taucht seine Ex-Freundin Stephanie erneut in seinem Leben auf. Die hatte ihn vor fünf Jahren verlassen, als er ihr gerade einen Heiratsantrag gemacht hatte. Er war als Zoowärter nicht gut genug für sie. Als sie nun anlässlich der Hochzeit von Griffins Bruder wieder auftaucht, ist der erneut hin und weg von der hübschen Blondine. Er will sie erneut für sich gewinnen, stellt sich dabei aber nicht besonders geschickt an. Schließlich können die Zootiere es nicht mehr ansehen und lüften für Griffin ein streng gehütetes Geheimnis: Sie können sprechen. Fortan geben sie ihrem Pfleger Tipps zu Verführung und Balzverhalten, damit er endlich bei seiner Flamme landen kann. Nach dem ersten Schock versucht Griffin es, die Ratschläge umzusetzen und siehe da – sie zeigen bei Stephanie eine ungeahnte Wirkung.

Kritik: Seine Rolle als liebenswerter „King of Queens“ und seine Freundschaft zu Adam Sandler öffneten Kevin James bereits vor einigen Jahren die Tore nach Hollywood. Ob als tollpatischer Flirtschüler in „Hitch“, also ehrgeiziger Schnauzbärtiger in „Der Kaufhaus-Cop“ oder als aufopfernder Freund in „Chuck und Larry“ – James bleibt haften, dank seines humoristischen Talents und dem dazu passenden Aussehen als Teddybär. In „Der Zoowärter“ gehört ihm die Bühne mal wieder alleine und er kann wunderbar zeigen was er kann. Wenn es mal nicht die Sprüche sind, dann erntet James mit einem schmerzhaft aussehenden Sturz die Lacher. An der Geschichte hinter dem Film hapert es allerdings gehörig. Allein die Grundidee, dass ein kautziger Tierpfleger und eine versnobte, oberflächliche Fashion-Queen ein glückliches Paar abgeben könnten, erscheint mehr als fragwürdig. Dass Tiere spreche können darf einen natürlich nicht stören, da es zur Idee des Filmes gehört, aber am unterhaltsamsten ist das Geplapper dann doch vom Äffchen, dass nicht mit dem Computer zum bewegen der Mundpartien gebracht werden musste. Dennoch gab es wohl Bemühungen, das Sprechen der Tiere nicht zu lächerlich wirken zu lassen. Es gibt nur wenig Szenen, wo es einem damit zu viel wird. Abgesehen davon mag „Der Zoowärter“ durchaus zu unterhalten, aber nicht sonderlich nachhaltig. Interessant sind wohlmöglich die kleinen Rollen und Gastauftritte von Ken Jeong (bekannt als Mr. Chow aus „Hangover“ und „Hangover 2“), Donnie Wahlberg (ehemaliges New Kids on the Block-Mitglied) und Thomas Gottschalk als deutscher Modeschöpfer.

Der Film läuft seit 7. Juli im deutschen Kino

2.5 Sterne

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