Film | Iron Man 3 (Kritik + Trailer)

Iron Man 3 Poster

Handlung: Tony Stark ist zum Held der Nation geworden. Nicht nur wegen seiner erfolgreichen Kämpfe gegen die Bösewichte Obadiah Stane und Whiplash, sondern auch da er mit den Avengers eine außerirdische Invasion verhindert hat. Doch ans Ausruhen denkt er ganz und gar nicht. Lieber tüftelt er an neuen Kampfanzügen und vernachlässigt dabei sogar seine große Liebe Pepper. Noch dazu quälen Tony Alpträume und Panikattacken, die ihm ein sorgenfreies Leben unmöglich machen. Als dann der Mandarin, ein skrupelloser Terrorist, das gesamte Land bedroht, fühlt sich Stark in der Pflicht zu helfen und fordert ihn heraus. Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten. Die Handlanger des Mandarin verwandeln sein Anwesen in Schutt und Asche. Iron Man entkommt nur knapp und landet mit einem Prototypen seines Anzuges in Tennessee, wo er sich erst mal ohne Hightech durchschlagen muss und dabei versucht, dem Mandarin und seinem Plan auf die Spur zu kommen.

Kritik: Wenn große Helden ein Abenteuer bestehen, dann lockt das im Normalfall viele Neugierige ins Kino. Im Fall von „Iron Man“, einem Helden der seine Überlegenheit dem eigenen Erfindergeist und keiner Superfähigkeit zu verdanken hat, ist es nun das dritte Filmabenteuer, das die Herzen der Fans höher schlagen lassen soll. Shane Black nahm dazu auf dem Regiestuhl Platz und traf beim Schreiben des Drehbuchs zusammen mit seinem Co-Autor Drew Pearce die kluge Entscheidung, den Menschen Tony Stark in den Vordergrund zu rücken. So wird der als gezeichneter Mann charakterisiert, der mit Albträumen, Panikattacken und Selbstzweifeln zu kämpfen hat und sich in vielen Fällen in seinen Iron-Man-Anzügen verschanzt. Doch dann zwingen ihn die Geschehnisse dazu, noch einmal umzudenken und plötzlich hantiert er wieder mit Leim, Draht und Batterien aus dem Baumarkt, um sich gegen seine Feinde verteidigen zu können. Bei alledem ist Robert Downey Jr. einmal mehr in Hochform. An Coolness und Wortwitz nicht zu überbieten, weiß er dennoch auch in emotionalen und ernsten Szenen zu überzeugen. Schon alleine ihm zuzusehen, macht richtig viel Spaß.

Dazu kommen Gwyneth Paltrow als Pepper, Guy Pearce als Bösewicht Aldrich und Ben Kingsley als Mandarin. Gerade letzterer macht seine Sache richtig gut und bringt weiteren Pepp in den Film. Nichtsdestotrotz kommen Action und Effekte auch im dritten Teil der Iron Man-Reihe nicht zu kurz und sie überzeugen in gewohnter Weise. Im Mittelpunkt stehen aber ganz klar der Mensch Tony Stark und sein Weg zur Erlösung, zu einem ausgeglichen Gemüt. Als Bonbon oben drauf läuft „Iron Man 3“ in 3D in den Kinos. Auch wenn dagegen nichts einzuwenden ist, zeigt der Effekt doch nicht so große Wirkung wie in anderen 3D-Realverfilmungen. Was die Handlung angeht, hat der Film ein paar wirkungsvolle Überraschungen zu bieten, zudem halten sich Actionszenen, Humor und Ernsthaftigkeit angenehm die Waage. Die 131 Minuten vergehen wie im Flug und einziger Wehrmutstropfen ist dann eigentlich nur das Ende in dem sich einfach alles unerklärlich leicht zum Guten wendet. Zudem stellt sich dadurch die Frage, ob es das nun war mit Iron Man. Was sich dann aber wieder lohnt, ist es, bis zum Ende des Abspanns sitzen zu bleiben. Das dritte Abenteuer von „Iron Man“ ist trotz kleiner Abzüge ein absolut unterhaltsamer Filmspaß mit einem souveränen Auftritt von Robert Downey Jr., der diesen Helden mit seinen Charakteristika erst zu dem macht, was er ist.

4 Sterne

Kinostart: 1. Mai 2013

Trailer:

Copyright Poster + Trailer: Concorde Filmverleih

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Eine Antwort zu Film | Iron Man 3 (Kritik + Trailer)

  1. Lukas sagt:

    super gute und Interessante Kritik – eine weitere Meinung zu Iron Man 3 findet ihr hier: http://www.soernt.blogspot.de (zur Inspiration ;))

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