Film | Guardians of the Galaxy (Kritik + Trailer)

guardians of the galaxy poster

Handlung: Star-Lord ist der coole Name, den sich Peter Quill selbst gegeben hat. So möchte er in der gesamten Galaxie als Outlaw bekannt werden. Dumm nur, dass sich der Name einfach nicht etablieren will und Peter vor allem für kleine Fische Aufträge erledigt. Doch dann stiehlt er eine geheimnisvolle Kugel, und gerät prompt in große Schwierigkeiten. Denn der gefährliche Ronan the Accuser will mit der Macht, die in der Kugel steckt, das gesamte Universum an sich reißen. Nachdem Peter und weitere Schwerenöter wie der Waschbär Rocket, der magische Baum Groot, die rätselhafte Gamora und der rachsüchtige Drax the Destroyer ins Gefängnis kommen, merken sie bald, dass sie nur zusammen in der Lage sind, Ronan aufzuhalten. So schließen sie sich notgedrungen zusammen.

Kritik: Das Marvel-Universum ist schier unendlich. Nachdem bei „The Avengers“ die Superhelden aus unterschiedlichen Geschichten zusammenkommen, startet „Guardians of the Galaxy“ direkt mit einem Team aus Helden. Die Entwicklung zu Helden – und zu einem Team – steht im Mittelpunkt der Handlung. Denn eigentlich sind Peter Quill, Gamora und Co. eher Wesen am Rande der Gesellschaft: Kopfgeldjäger, Kampfamazone, Gesetzloser. Regisseur James Gunn, der beispielsweise die Drehbücher zu „Slither –Voll auf den Schleim gegangen“ und „Dawn of the dead“ geschrieben hat, inszeniert das Science-Fiction-Abenteuer als humorvolle Reise der Figuren zu sich selbst und zu der Erkenntnis, dass sie gemeinsam stärker sind als allein. Allen voran Peter Quill, der noch einiges aus seiner Vergangenheit aufzuarbeiten hat und der einzige Erdenbürger in dieser Truppe ist. Chris Pratt, bekannt aus „Zero Dark Thirty“ und „Her“ spielt ihn mit der nötigen Mischung aus Leichtig- und Ernsthaftigkeit.

In weiteren Rollen sind Zoe Zaldana („Avatar“), Lee Pace, Glenn Close und Benicio Del Toro („Savages“) zu sehen, eine Starriege, die sich also sehen lassen kann. Natürlich ist auch Stan Lee in einem Cameo im Film zu sehen. Der Film punktet nicht nur durch gute Schauspieler und eine temporeiche Handlung, sondern auch durch eingängige Musik. Das liegt daran, dass Peter Quills 80er Jahre-Musik von der Erde nicht nur durch seine Kopfhörer rauscht, sondern laut eingespielt wird und einen netten Kontrast zu der sehr abgefahrenen Kulisse auf fremden Welten und mit nie gesehenen Wesen bildet. Bei diesem Film lohnt sich 3D übrigens mal wieder richtig, denn hier ist es gelungen, den Bildern ordentlich viel Tiefe zu geben. Die „Guardians of the Galaxy“ sind also echte Konkurrenz für die Avengers. Denn auch wenn sie für diejenigen, die keine Marvel-Comics lesen, noch Unbekannte sind, machen sie mindestens genauso viel Spaß.

4 Sterne

Kinostart: 28. August 2014

Trailer:

Copyright Poster + Trailer: Walt Disney Studios

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Eine Antwort zu Film | Guardians of the Galaxy (Kritik + Trailer)

  1. Dirk sagt:

    Ich war von dem Film zuerst nicht so beeindruckt, da der Trailer nicht so viel ausgesagt hat. Aber ich muss sagen, dass der Film an sich super war und für Familienabende top ist.

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