Film | A Single Man (Kritik)

8. April 2010

Filmplakat "A Single Man"

Handlung: Ein ganz normaler Tag beginnt, aber für den alternden Universitätsprofessor George Falconer gibt es keinen wirklichen Grund aufzustehen. Vor einem halben Jahr starb sein Lebensgefährte Jim bei einem tragischen Autounfall, seitdem steckt er in einer tiefen Trauer. Nicht mal zur Beerdigung konnte George fahren, da die Familie des Verstorbenen, die Homosexualität nicht akzeptieren und erst recht nicht in die Öffentlichkeit tragen wollte. So bleibt George allein mit seinem Verlust, nur seine alte Freundin Charly fängt ihn auf, nicht ohne den Hintergedanken selbst gerne glücklich mit ihm zu sein, wenn er ein heterosexueller Mann wäre. Diesen neuen Tag begeht George wie jeden anderen: Er steht auf, duscht, zieht sich an und fährt zur Uni um seine Vorlesung vor den Studenten zu halten. Das alles tut er ohne Leidenschaft und Freude, nur das Gespräch mit dem jungen Studenten Kenny erregt sein Interesse für eine Zeit. Was keiner ahnt: George ist vom Verlust seines Partners – mit dem er 16 Jahrelang zusammen gewesen ist – so gezeichnet, dass er mit dem Leben abgeschlossen hat. Im Stillen plant er bereits sein Ableben und dieser ganz normale Tag soll sein letzter sein.

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