Film | Spieglein, Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen (Kritik + Trailer)

5. April 2012

Filmposter Spieglein Spieglein

Handlung: Seit dem Verschwinden ihres Vaters lebt Schneewittchen mit ihrer Stiefmutter, der bösen Königin, alleine im großen Schloss, und hat keine Ahnung davon, mit welch grausamer Hand diese über das Volk herrscht. Doch als Schneewittchen 18 Jahre alt wird, zieht es sie weg aus dem goldenen Käfig, und sie erkennt ihre Verantwortung. Als dann auch noch ein junger, gutaussehender und wohlhabender Prinz in den Palast kommt und sich in das Mädchen mit der weißen Haut und dem Haar wie Ebenholz verguckt, muss die Königin handeln. Sie beauftragt ihren Diener, die Stieftochter umzubringen und plant für sich selbst die Hochzeit mit dem Prinzen.

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Das Kinoabenteuer abseits des Filmes

2. Oktober 2009

Kino ist immer wieder ein Erlebnis – und das auch wenn man den Film, der auf der Leinwand spielt, mal vollkommen außen vor lässt. Denn wer sich umschaut oder zuhört, der bekommt genug andere unterhaltsame, nervige oder irritierende Dinge mit. Plötzlich aufleuchtende Handys, knisternde Tüten und Popcorn-Mampf-Geräusche sind da schon Routine und immer anzutreffen. Auch die vielen kleinen Unterhaltungen und Kommentare zum Filmgeschehen sind nahezu unerlässlich geworden. Was wäre schon eine Komödie ohne den wertvollen Satz: „Das ist ja witzig“ oder ein Horrorfilm ohne „Bah, wie ecklig“.

Irgendwie kommt es immer wieder vor, dass Frauen in Splatterfilme gehen obwohl sie kein Blut sehen können, bei Thrillern nur noch wegsehen weil ihnen alles zu unheimlich ist oder den neusten Hollywood-Action-Kracher viel zu brutal und oberflächlich finden. Andererseits verirren sich Männer auch gerne mal in Romantik-Filme und stellen fest, wie schnulzig und überflüssig sie die Handlung finden. Plötzliche Schnarchgeräusche einsamer Kinogänger oder Heulattacken bei kleinen Kindern, denen der Zeichentrickfilm doch zu unheimlich ist – alles schon erlebt.
Jüngst packten meine Sitznachbarn Gläser – um nicht zu sagen kunstvolle Karaffen – und eine Sektflasche aus, um zu Filmbeginn erstmal auf den schönen Abend anzustoßen. Regelmäßig geräuschvolles Nachschenken mit Gläser klappen und sprudelndem Prickelwasser inklusive. Nun ja, wer will sich nicht auch im Kino fühlen wie ein Promi. Manche sehen den Saal da schon eher als vergrößertes Wohnzimmer, wo Beine hochlegen und Schuhe ausziehen zur Normalität gehört. Egal wenn die stinkenden Käsefüße den Zuschauern in der Reihe davor ins Gesichtsfeld ragen.

Aber ob nun schicke Feiergesellschaft oder lümmelnde Normalos – wer ein und denselben Film zur gleichen Zeit im gleichen Kino besucht muss sich mit den Mitzuschauern arrangieren und dabei auch hinnehmen wenn er allerhand Geräusche oder Gerüche dabei ertragen muss. Wenn die Person hinter einem auch noch fehlende Beinfreiheit und einen gleichzeitigen Drang zu häufig wechselnder Sitzposition hat, kommt auch noch hinzu, dass man in regelmäßigen Abständen dumpfe Schläge in den Rücken abbekommt. Auch eine Art sich ständig vergewissern zu können, dass man nicht alleine im Kinosaal ist. Wer sich beschwert ist überempfindlich, also hinnehmen und den gezeigten Film trotz all der Nebeneffekte genießen. Erweist dieser sich als all zu schlecht, bietet das Drumherum vor der Leinwand aber jede Menge Ablenkungsmöglichkeiten. Zuletzt ein Tipp: Mal weit vorne im Kino Platz nehmen und während des Filmes nach hinten in die Scharr der Zuschauer sehen. Wahlweise Grimassen schneiden oder mit dem Finger auf Einzelne zeigen. Das merkt garantiert keiner, stattdessen schaut man in völlig vertiefte Gesichter, die wie gebannt auf den gleichen Punkt blicken. Das ist (fast) jede nervtötende Begleiterscheinung des Kinobesuches wert.


Filmtipps im Anflug

28. September 2009

Ab sofort findet ihr in meinem Blog Kritiken zu aktuellen und bald anlaufenden Kinofilmen. Vom Hollywood-Blockbuster bis zum europäischen Arthouse-Film wird alles dabei sein. Ich werde dabei meist den Inhalt kurz darstellen und dann meine Meinung abgeben. Zuletzt gibt es eine Wertung, wobei die Skala von 0 bis 6 Sternen reicht. Das bedeuten die einzelnen Wertungen:

Kein Stern      : grauenhaft!
*                 : nah an der Schmerzgrenze
**               : ziemlich schwach
***             : nur Mittelmaß
****           : Lichtblicke mit einigen Haken
*****         : ziemlich gut, sehenswert
******       : hervorragend & vollstens zu empfehlen

Vielleicht kann ich Filmfreunden einen kleinen Leitfaden geben, was sich im derzeitigen und zukünftigen Kinoprogramm wirklich lohnt und was man getrost links liegen lassen kann. Natürlich freue ich mich auch über eure Meinungen, denn Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. ;o)


3D-Kino mit kleinen Haken

22. September 2009

3D-Kino: Die neue Generation des Kinozeitalters erzeugte anfangs eine ganz schöne Aufregung und war auch für mich Kinofan eine tolle Sache. Anfangs funktionierte das Ganze auch noch ausgezeichnet. Mein erster 3D-Film „Monster vs. Alien“ überzeugte mit der speziellen Optik und machte richtig Spaß. Auch der Splatterfilm „My bloody Valentine“ brachte in der neuen Technik ganz neues Gänsehaut-Gefühl. Doch dann nahm die Menge an neuen 3D-Filmen immer mehr zu und inzwischen liegen die Starttermine dieser Filme so nah aneinander, dass es kaum noch zu schaffen ist, sich alle rechtzeitig anzusehen bevor sie wieder aus dem Programm verschwinden. Dazu kommt eine kaum nachvollziehbare Einteilung der laufenden 3D-Filme auf den einen Kinosaal, den das Kino (wenn überhaupt) dementsprechend ausgestattet hat. Während „Ice Age 3“ gar nicht mehr aus dem Programm genommen wird, lief beispielsweise „Coraline“ nur wenige Wochen in 3D. Wer da nicht rasend schnell war, hatte Pech. Nun wechselt das Programm zwischen „Oben“ und „Final Destination 4“ hin und her und wer weiß wann schon der nächste Film kommt. Ich finde da ist einiges schief gelaufen mit den Startterminen, denn wie sollen drei gleichzeitig laufende 3D-Filme in nur einem Kinosaal untergebracht werden? Mal sehen wie das weitergeht im „neuen Kinozeitalter“.