Film | Das verflixte 3. Jahr (Kritik + Trailer)

25. Juli 2012

Das verflixte 3. Jahr Poster

Handlung: Er war so glücklich und so verliebt, doch länger als drei Jahre hielt Marcs Beziehung nicht. Von den Schmetterlingen im Bauch ist nichts geblieben und so steht jetzt die Scheidung an. Was seine Ex-Frau schnell verkraftet, ist für den sensiblen Marc zu viel. Sogar an Selbstmord denkt er. Doch dann schreibt er sich seinen ganzen Frust in Form eines Buches von der Seele, das die klare Botschaft hat: Jede Liebe ist nach drei Jahren vorbei. Balsam für seine geschundene Seele ist zudem die hübsche Alice, in die er sich prompt verliebt. Der Haken an der Sache ist nur, dass die mit seinem Cousin verheiratet ist. Dennoch fühlt sie sich zu Marc hingezogen und ist schließlich sogar bereit ihren Ehemann zu verlassen. Doch dann erscheint Marcs Buch, das von einer Liebe ohne Zukunft predigt.

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Film | Die Eleganz der Madame Michel (Kritik)

12. Mai 2010

Filmplakat "Die Eleganz der Madame Michel"

Handlung: Madame Michel ist Concierge in einem Wohnhaus voller Gutverdiener. Sie erfüllt alle Klischees einer Hausdame: Eigenbrödlerisch, kratzbürstig und ein bisschen wie eine alte Jungfer. Daher wird sie von den Mietern der geräumigen Wohnungen auch kaum wahrgenommen. Gleichzeitig scheut Madame Michel aber auch den näheren Kontakt zu den wohlhabenden Bewohnern, da sie glaubt nichts mit ihnen gemein zu haben. Bei der 11-jährigen Paloma wirkt es auf den ersten Blick auch genauso. Das hochbegabte Mädchen nervt ihre Familie mit besserwisserischen Kommentaren und ständigem Filmen mit der alten Videokamera des Vaters. Das eigensinnige Mädchen hat klammheimlich beschlossen ihrem jungen Leben zum nächsten Geburtstag ein Ende zu setzen. In dieser Situation zieht ein neuer Mieter in eine frei gewordene Wohnung ein: Kakuro Ozu, der mit seiner freundlichen und offenen Art schnell Zugang findet, sowohl zu Paloma als auch zu Madame Michel. Er erkennt hinter ihrer Fassade eine belesene und intelligente Frau, die sich seit dem Krebstod ihres Mannes lieber zurückgezogen hat. Die Beiden treffen sich und nähern sich langsam einander an – und die Concierge entwickelt eine ganz neue Freude am Leben.

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Film | Séraphine (Kritik)

14. Dezember 2009

Handlung: 1912: Der deutsche Kunstsammler Wilhelm Uhde zieht in ein Haus im französischen Städtchen Senils. Dort will er sich vom hektischen Großstadtleben erholen und dem Schreiben widmen. Als Haushaltshilfe wird ihm die unscheinbare Séraphine gestellt, die ihre Aufgaben gewissenhaft erfüllt, aber nicht sonderlich gesellig auf Uhde wirkt. Eines Tages entdeckt er bei den Nachbarn ein kleines, auf Holz gemaltes Bild, dass er sofort fasziniert kauft. Sehr groß ist seine Verwunderung als er erfährt, dass Séraphine die Malerin dieses kleinen Gemäldes mit Blumenmotiv ist. Die mittellose und bereits in die Jahre gekommene Frau steckt all ihr Geld in Malutensilien und mischt sich ihre Farben größtenteils aus Naturrohstoffen. Tagsüber verdient sie sich ihr Geld zum leben und nachts malt sie in ihrem kleinen Zimmer die naturverbundenen floralen Bilder. Uhde ist so begeistert von ihrem Talent, dass er Séraphine fördern möchte und ihre Bilder sogar ausstellen will. Noch bevor es dazu kommt, bricht der 1.Weltkrieg aus, was den Kunstsammler dazu zwingt aus Frankreich zu fliehen. Die verschlossene Malerin bleibt zurück und widmet sich weiterhin der Kunst, auch noch während vor der Türe bereits die Bomben fallen. Viele Jahre später kann Uhde Séraphine erneut ausfindig machen und ist immer noch begeistert von deren Motiven. Doch inzwischen hat sich einiges geändert. Die finanziellen Mittel des Kunstsammlers reichen nicht mehr aus um eine Ausstellung in Paris ohne weiteres auf die Beine zu stellen. Doch Séraphine wird immer ungeduldiger und flüchtet sich verstärkt in eine eigene Welt.

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