Film | Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft (Kritik)

9. November 2009

hachiko

Handlung: Eines Abends findet Professor Parker auf seinem Heimweg einen herrenlosen Hundewelpen am Bahnhof. Zunächst hofft er noch möglichst schnell den Besitzer ausfindig zu machen, zumal auch seine Frau nicht gerade begeistert von dem verspielten Vierbeiner ist. Doch nachdem sich niemand meldet, ist es um Parker bereits geschehen: Er hat den Hund in sein Herz geschlossen. Er findet heraus, dass der knuffige Freund bereits den Namen Hachiko trägt und ein Akita ist – eine sehr alte und edle Hunderassen aus Japan. Damit erklären sich auch die Eigenheiten von Hachiko: Er wird zwar ein treuer Gefährte, ist aber nicht dafür zu gewinnen einen Ball zu aportieren. Zwischen Parker und seinem Hund entwickelt sich im Laufe der Zeit eine immer tiefere Bindung. Schließlich begleitet Hachiko sein Herrchen jeden Morgen zum Bahnhof und holt ihn am Abend wieder dort ab. Auch als Parker eines Tages nicht mehr am Bahnhof ankommt wartet Hachiko geduldig…

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Ein emotionales Wochenende mit einem Hauch von Halloween

2. November 2009

Allen Halloween-Partys und Motto-Veranstaltungen zum trotz hatte ich vorwiegend ein klassisches Couchpotato-Wochenende. Wohl gemerkt heißt das bei mir nicht von morgens bis abends vor der Flimmerkiste liegen – sondern nur zeitweise. „Big Bang Theorie“, „Scrubs“ und „Die Simpsons“ wollte ich nämlich nicht verpassen. Halloween-Specials durften da natürlich auch nicht fehlen. Abgesehen davon bekam ich aber nichts von dem Geister- und Gruselfest mit. Am Samstagabend lief Stefan Raab beim abendfüllenden Format „Schlag den Raab“ wieder zur Hochform auf. Der Kandidat – ein belesener Professor – war zwar um Längen sympathischer als Hans-Martin vom letzten Mal, aber eine echte Chance schien er leider nicht zu haben. Nur 20 Punkte holte er im TV-Duell und musste den Traum von 500.000 € kurz vor 1 Uhr nachts aufgeben. Irgendwie tat mir das richtig leid und mit dem Gefühl ging ich kurz darauf auch zu Bett.

Am Sonntag sah ich ein zweites Mal den rührenden Film Hachiko (Filmkritik dazu folgt bald hier). Verströmte ich beim ersten Mal schon eine Menge Tränen, reichte mir diesmal schon der Ausblick auf den weiteren Filmverlauf, um mir bereits zu Beginn der Vorführung nasse Augen zu verursachen. Gegen Ende stapelten sich die verbrauchten Taschentücher (zu meiner Verteidigung: ich habe auch noch Schnupfen der das Ganze begünstigte) und ich wunderte mich schon, dass meine Tränendrüsen noch was hergaben. Auf die geschwollenen Augen am nächsten Tag freute ich mich schon außerordentlich. Arg gebeutelt und mit gesenktem Haupt (ich sehe mit verheulten Augen echt grauenhaft aus!) machte ich mich auf den Heimweg. Dank Regengüssen wurde an dem Abend noch mehr nass als nur meine Augen. Da fiel es vielleicht nicht mehr ganz so auf. So bleiben mir heute von meinem Wochenende nachhallende sentimentale Gefühle und geschwollene Augen. ;o)