Film | Wolverine – Weg des Kriegers (Kritik + Trailer)

30. Juli 2013

Wolverine -  Weg des Kriegers Poster

Handlung: Nachdem seine Hilfe bei den X-Men bereits der Vergangenheit angehört, lebt Logan inzwischen als einsamer Einsiedler in den Wäldern der USA. Eigentlich will er nur seine Ruhe, quälen ihn doch immer noch Albträume, da er Jean, die er eigentlich geliebt hat, töten musste. Doch dann lernt er Yukio kennen. Die junge Japanerin sucht Logan bereits länger, um ihn zu ihrem Auftraggeber zu bringen. Widerwillig lässt er sich darauf ein und reist nach Japan um dort Yashida zu treffen. Den lernte Wolverine vor vielen Jahren im Krieg kennen und schon damals war der junge Soldat fasziniert von dessen Selbstheilungskräften und der Unsterblichkeit. Inzwischen ist der Japaner reich und mächtig, aber auch ein alter kranker Mann. Er bietet Wolverine die Sterblichkeit, doch der lässt sich darauf nicht ein. Kurz darauf findet er sich bei Yashidas Beerdigung wieder und damit entstehen die Probleme. Alleinerbin des Vermögens ist die hübsche Enkeltochter Mariko, die damit ins Visier der Yakuza gerät. Wolverine nimmt sich ihrer an und stellt schnell fest, dass der mächtige Clan um Yashida einige Geheimnisse verbirgt.

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Made in Asia

18. Februar 2010

Verschiedene Filmposter Asia-Filme

Asiatische Filme sind verrückt! Natürlich nicht zwangsläufig, aber bei ihnen liegt die Wahrscheinlichkeit schon um einiges höher spleenige Szenen zu erleben als bei anderen Nationen. Japanische, chinesische, koreanische und thailändische Streifen schwappten erst nach und nach zu uns nach Deutschland – vorwiegend auf DVD, zu finden in der stetig wachsenden „Asia“- oder „Eastern“-Abteilung in den hiesigen Geschäften. Ins Kino schaffen es die Wenigsten. Wenn einige der Ideen allerdings Anklang in Hollywood finden, dann werden die asiatischen Vorbilder einfach mit Amis nachgedreht und das Ganze als „Remake“ vermarktet. Was bei „The Ring“ und „The Grudge“ (beides japanische Originale) vielleicht noch ganz gut klappte, wirkt inzwischen nur noch lächerlich. Da werden Filme wie „Oldboy“ oder „A tale of two sisters“ (beide aus Südkorea) neu produziert, obwohl die Originale selbst nur einige Jahre alt sind. Aber es fehlen den großen Filmverleihern halt die publikumswirksamen Namen oder die westliche Kulisse, vielleicht haben sie auch nicht so viel Spaß an synchronisierten Filmen wer weiß. Jedenfalls entstehen dadurch billige Abklatsche, die man sich getrost schenken kann – dann lieber die Videothek aufsuchen und das asiatische Original genießen!

Aber Asia-Filme sind nicht nur Grusel-Storys in denen ein Mädchen mit langen schwarzen Haaren vorm Gesicht im Fokus steht. Nein, nein, da gibt es noch eine Menge anderer Sachen, die gerne mal einen Hang zum Abgedrehten haben. Eine Perle ist dabei „Save the green planet“ (Südkorea) der eine so bunte Mischung aus Komödie und Tragödie ist, wie ich es selten in einem Film erlebt habe. Trotz der Schrägheit werden sehr tiefgründige Aspekte angesprochen, da bleibt schon eine Menge von hängen. Das Themenspektrum der asiatischen, verrückt angehauchten Filme ist so breit wie ihre Kultur exotisch erscheint. Da geht es um punkige Mädchenbanden und die Leidenschaft für den Kleidungsstil des Rokoko („Kamikaze Girls“, Japan), die Geheimnisse des Baseball-Spiels („Battlefield Baseball“, Japan), den Streit und den Zusammenhalt in Großfamilien („The Quiet Family, Südkorea; „Die Famillie mit dem umgekehrten Düsenantrieb“, Japan); böse Jungebanden die das Gesetz missachten („Attack the Gas Station“, Korea) oder allerlei quietsche-bunte Geschichten rund um zwischenmenschliche Beziehungen (Survival Style 5+, Japan). Diese Art des Erzählens und Darstellens ist sicherlich nicht für jeden etwas, denn konventionelles Kino hat damit herzlich wenig zu tun. Man muss diese Filme einfach auf sich wirken lassen und seinen Spaß daran finden. Denn in allem was die Asiaten auf Zelluloid bannen, spiegelt sich eine Menge von ihnen wider. Ihre Ideale, ihre Ziele, ihre Schwächen und natürlich ihr Verständnis für Humor – der sicherlich mit unserem deutschen oder auch europäischen nicht vergleichbar ist. Aber gerade das macht diese Filme so interessant und gibt besondere Einblicke in andere, ferne Kulturen.

Wer noch nicht so tief in diese Welten eingetaucht ist, der hat vielleicht durch eine handvoll Fernost-Filme, die auch in unseren Gefilden gewisse kommerzielle Erfolge verbuchen konnten, ein paar Eindrücke gewonnen. „Shaolin Kickers“ (Hongkong) oder „Kung Fu Hustle“ (China) bieten ebenfalls eine Menge Stoff zum Staunen und Schmunzeln. Wem das gefallen hat, der sollte vielleicht einmal durch die Asia-Ecken der DVD-Läden streifen und sich ein wenig überraschen lassen, was dort so feines schlummert.


Film | Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft (Kritik)

9. November 2009

hachiko

Handlung: Eines Abends findet Professor Parker auf seinem Heimweg einen herrenlosen Hundewelpen am Bahnhof. Zunächst hofft er noch möglichst schnell den Besitzer ausfindig zu machen, zumal auch seine Frau nicht gerade begeistert von dem verspielten Vierbeiner ist. Doch nachdem sich niemand meldet, ist es um Parker bereits geschehen: Er hat den Hund in sein Herz geschlossen. Er findet heraus, dass der knuffige Freund bereits den Namen Hachiko trägt und ein Akita ist – eine sehr alte und edle Hunderassen aus Japan. Damit erklären sich auch die Eigenheiten von Hachiko: Er wird zwar ein treuer Gefährte, ist aber nicht dafür zu gewinnen einen Ball zu aportieren. Zwischen Parker und seinem Hund entwickelt sich im Laufe der Zeit eine immer tiefere Bindung. Schließlich begleitet Hachiko sein Herrchen jeden Morgen zum Bahnhof und holt ihn am Abend wieder dort ab. Auch als Parker eines Tages nicht mehr am Bahnhof ankommt wartet Hachiko geduldig…

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