Film | The private lives of Pippa Lee (Kritik)

19. Juni 2010

Filmposter Pippa Lee

Handlung: Ein Leben wie aus dem Bilderbuch: Pippa ist mit einem erfolgreichen Mann verheiratet, hat zwei strebsame Kinder, ein stilvoll eingerichtetes Haus, gute Freunde und ist Tag für Tag frisch gestylt und für ihre Lieben da. Doch hinter dieser Fassade sieht es nicht ganz so makellos aus, denn zunächst einmal ist der Ehemann Herb gut dreißig Jahre älter und anstatt eine leidenschaftliche Beziehung zu führen kümmert sich Pippa vor allem darum, dass Herb keinen zu hohen Blutdruck hat und sich nicht übernimmt. Das Verhältnis zur Tochter ist sehr angespannt und seit dem Umzug in eine Seniorengegend von Connecticut fehlt es der reifen Frau auch noch an Beschäftigung. Ohne es anfänglich zu ahnen kompensiert sie das damit, dass sie nachts schlaf wandelt und dabei den Kühlschrank leer futtert oder mit dem Auto zum Wal Mart fährt. Doch nicht nur ihre Ziellosigkeit ist Schuld daran, sondern auch ihre Vergangenheit, die erst recht nicht so perfekt aussah, wie es den Anschein hat, wenn man Pippa begegnet. Während sie begreift, dass in ihrem Leben nicht alles so rund läuft wie sie dachte und auch noch den faszinierenden Sohn der Nachbarin kennen lernt, lässt sie ihre Kindheit und Jugend noch einmal Revue passieren um zu begreifen wie ihr jetziges Leben weiter gehen soll.

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